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31.08.2021 Besuche in der Kläranlage Klasse 4b Schulhaus Rietacker

In der Kläranlage

Im Rahmen des NMG Unterrichtes ‘Seuzach – unsere Gemeinde’ besuchten wir die Kläranlage in Unterohringen. In einer Kläranlange wird unser Abwasser gereinigt. Herr Walt, der Klärmeister, erklärte uns zuerst die mechanische und die biologische Reinigung. In der mechanischen Reinigung werden Dinge rausgefischt, die nicht ins Abwasser, also auch nicht in die Toilette gehören, z.B. Windeln, Wattestäbchen, Essensreste, Plastikteile, usw. Speisereste locken Mäuse und Ratten an. Man darf also auf keinen Fall Speisereste die Toilette runterspülen. In Seuzach hat es rund 7000 Ratten und 70'000 Mäuse in der Kanalisation!

Die Seuzacher Kläranlage wurde 1952 gebaut. Sie war eine der ersten. Vorher gab es noch keine Kläranlagen. Im Vorklärbecken sinken Steinchen und Sand auf den Boden. Das Herz der Kläranlage ist das Belebungsbecken. In diesem Becken stürzen sich winzige Bakterien auf die Schmutzteile und essen sie auf. In einem Tropfen Wasser hat es etwa 1'000'000 Bakterien. Unter dem Mikroskop konnten wir uns die verschiedenen Bakterien genauer anschauen. 

Es ist eindrücklich, wie aufwendig so eine Reinigung ist. Bei trockenem Wetter dauert die Reinigung des Abwassers einen Tag. Bei Regenwetter dauert es ca. 2 bis 3 Stunden. Das Wasser kann nun in ein Gewässer geleitet werden. Zum Trinken ist es aber noch nicht rein genug.
Benicio, Denis, Eliza, Luis, Nevio und Norah, 4b

Am 22. Juni machte unsere Klasse einen Ausflug in die Kläranlage. Wir fuhren mit dem Fahrrad zur Kläranlage, wo uns der Klärmeister Herr Walt herumführte. Herr Walt erklärte uns, dass, wenn man Essensreste ins WC spült, Ratten und Mäuse dies mit ihrer feinen Nase in der Kanalisation riechen und dann hat man diese Tiere plötzlich im WC. 

In einem garageartigen Raum hat es einen Rechen, der alles Feste auffängt, das die Leute die Toilette runterspülen. Dort hat es sehr gestunken! Als Nächstes ging es zum Vorklärungsbecken. Dort können Steine, Sand usw. auf den Boden sinken. Dieses Becken ist 3 Meter tief. Im Nachklärungsbecken wird das Wasser mit Luftstössen gereinigt. Wenn man dort reinfallen würde, ginge man gerade unter, weil dieses Wasser wegen der Luft viel leichter ist als normales Wasser. Auch ein guter Schwimmer würde untergehen. Am Schluss ist das Wasser so weit geklärt, dass man es problemlos in einen Bach leiten kann. Es ist aber noch kein Trinkwasser. Bei Regenwetter beträgt die Reinigungszeit des Wasser 2-3 Stunden. Bei schönem oder trockenem Wetter 24 Stunden. Im Labor konnten wir die Bakterien, die helfen das Wasser zu säubern, noch unter dem Mikroskop anschauen. Es war ein sehr toller Ausflug.
Altan, Ana, Anthony, Flavia, Lenja und Metin, 4b

 

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